Abgefüllt mit Wasser

Letzte Woche drehte sich alles um das Thema „Masse“. Jetzt galt es im Mathematikunterricht die Rauminhalte praktisch zu erfahren. Anfangs standen die Einheiten Liter und Milliliter im Vordergrund, um die Vorstellungskraft bei den nachfolgenden Übungen optisch und logisch zu untermauern. Wieder wurde geschätzt und geprüft. Dabei hatten nicht nur die Kinder viel Freude. Wie viele Liter Wasser fassen verschiedene Eimer, eine Babywanne, eine große Wasserflasche? Wissen Sie vielleicht wie viel Milliliter auf einen kleinen oder großen Löffel passen? Auch Spritzen, Obstschälchen, Trinkbecher und die Tintenpatrone wurden erforscht. Passen 1.000 Tropfen Wasser in eine Suppenkelle? Mit einer für alle Schüler vorhandenen Pipette hätten wir das zähltechnisch überprüfen können. Oftmals ist es bei den Forschungsaufgaben jedoch klüger, die Vorerfahrungen effektiv zu nutzen, um nicht unablässig im Wasser zu panschen. Mit diesem Element gingen die Kinder übrigens sehr sorgsam um. Die befürchteten „Überschwemmungen“ blieb in beiden Gruppen aus. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Frau Pillgrimm und Herrn Eckardt, der zurzeit ein großes Praktikum an unserer Schule leistet, war notfalls immer Hilfe in der Nähe. Gern hätten die Kinder noch weiter experimentiert, aber die andere Hälfte der Klasse, die in selbiger Zeit mathematische Aufgaben am Computer löste, wartete schon sehnsüchtig auf den Wechsel nach einer Stunde.
Bestimmt haben die Kinder der Klasse 3b der Grundschule „J.C. Fuhlrott“ in den Folgetagen beim Rechnen mit den Rauminhalten ein gutes Fundament, um zu realistischen Ergebnissen zu kommen.

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