„Kinder einer Welt“ – Erinnerungen an die Projektwoche

Dinge aus aller Welt (2)Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber noch gerne und gut erinnern wir uns an die Projektwoche „Kinder einer Welt“.

Dinge aus aller Welt

Am ersten Tag durfte jeder irgendetwas „aus aller Welt“ mitbringen. So konnten wir eine bunte Sammlung erstellen:

Yasin: Wir hatten Dinge aus aller Welt zum Beispiel:     „Nunchakus“ von Atifa. Danilo hatte Bilder aus Ägypten.

Sportspiele aus aller Welt

Am nächsten Tag nutzen wir unsere Turnhallenzeit.

Hagen:  Wir waren am Dienstag in der Projektwoche in der Turnhalle. Wir haben ganz viele Spiele aus aller Welt gespielt mit der 3b. Zum Beispiel „Feuer, Wasser, Sand“ oder Schneeballschlacht mit Säcken. Ich wusste gar nicht, dass es bei „Feuer, Wasser, Sand“ auch noch ‚Burger‘ gibt und ‚Brathähnchen‘.

Luca: Wir waren mit der 3b in der Sporthalle und haben mit einem Ball gespielt und mussten über den Kopf und unter die Beine befördern. (Anmerkung der Redaktion: Das war das Spiel „Ball in der Luft“ aus Argentinien.) Wir haben Feuer, Wasser und Sand gespielt. Und dann haben wir eine Schneeballschlacht mit Säcken gemacht. Die Spiele sind Spiele aus aller Welt.

Michael: Wir haben „Feuer, Wasser, Sand“ gespielt. Wir haben so ein Spiel gespielt wo jemand fangen musste und die gefangen wurden, mussten ihre Beine ausbreiten. Und die anderen mussten da durchkrabbeln.

Gewürzreise – Reise um die Welt

Nino: In unserer Projektwoche haben wir eine Gewürzreise durchgeführt. Bei diesem Projekt haben wir verschiedene Spiele gespielt z.B. Memory. Da gab es Kräuter und Vanille. Die Vanille hat sehr gut gerochen. Dann haben wir Kräuter selber gemacht. Danach Kräuter gegessen. Zum Abschluss haben wir noch ein Abschlussfoto gemacht.

Gewürzreise (13)

Lisa: Wir haben selber eine Gewüzmischung gemacht.Wir hatten ganz viele Stationen. Und eine Station hat mir ganz besonders gefallen. Da mussten wir an den Gewürzen riechen. Und zu den richtigen Namen sortieren. Wir waren auch in Gruppen aufgeteilt. Wir saßen am Anfang in einem Kreis.

Marie: Wir haben Pflanzen probiert und konnten sogar alle essen. Wir haben die Gewürze klein gemacht und konnten die Gewürze mit nach Hause nehmen. Wir haben sie in einen Briefumschlag rein gemacht,und konnten ihnen auch einen Namen geben. Es war sehr toll. Dann konnten wir noch an verschiedenen Gewürzen riechen. Es hat allen sehr gut gefallen.

Josias: Wir haben bestimmte Gewürze probiert. Die waren Curry, Paprikapulver und noch mehrere andere Gewürze. Und bei den Memory musste man die Wörter zu dem Gewürz zuordnen. Man durfte was Probieren. Ich habe dann Knoblauch ein großes Stück gegessen und dann hatte ich Bauchschmerzen gehabt. Mann, ich habe so gestunken. An der 3. Station durften wir einen Tee machen und durften dem Tee einen Namen geben. Ich habe meinen Tee „Der Super Tee“ genannt.

Butterfly-Project mit Herrn Preis

Im Verlauf der Projektwoche beschäftigten wir uns mit Kindern aus ganz verschiedenen Ländern unserer Welt. Manche leben fast genauso wie wir hier in Deutschland. Anderen geht es sehr schlecht. Manche müssen sogar ihre Heimat verlassen. Wir haben viele Dinge kennengelernt, warum Menschen fliehen müssen.

Und wir haben erfahren, dass es hier bei uns vor über 70 Jahren für einige auch viel schwerer war zu leben. Wir haben gehört, wie die Juden während des Dritten Reiches benachteiligt und ausgegrenzt wurden. Deshalb hat uns am Ende der Woche Herr Preis besucht und uns das Butterfly-Project erklärt, das in den nächsten Schulwochen von ihm und den Dritt- und Viertklässlern durchgeführt wird.

Julie: Wir haben mit Herrn Preis Judenkindern wieder Namen gegeben, weil die Juden gestorben sind. Dann sollten wir Namen aufschreiben und ich habe Isabelle genommen. Die Kinder früher haben mit Soldatenspielzeug gespielt, weil sie für den Einsatz üben mussten.

Atifa: Ich fand schön, dass wir den Judenkindern einen Namen gegeben haben. Und nicht Nummern bei den Kindern eintattoowieren lassen. Weil es erst Mal ganz schwarz war und wir haben sie wieder zum Leben erweckt indem wir den Namen gegeben haben. Schmetterlinge sollten den Kindern ein Foto erstellen, dass sie es sind. Am Ende durften wir erzählen wie es uns gefallen hat und die meisten fanden am Schönsten, dass wir den Kindern einen Namen gegeben haben.

Essen aus aller Welt

Hussein: Es war der letzte Tag der Projektwoche, der 5.4.2019. Es waren die Klasse 3B und C und alle Lerhrer und Lerhrerinnen dort. Schade, dass Frau Fritz nicht da war. Es gab Sushi, Humus, Käse, Arabisches Brot …

Jasmin: Es wurde ganz viel Essen mitgebracht. Zum Beispiel süßes Essen, Croissants, Fladenbrot mit Käse. Es gab auch Waffeln, Sushi, Nudeln mit Füllung. Das Fladenbrot hab ich noch nie probiert und das hat mir auch am besten geschmeckt.

Und so schlossen wir eine ereignis- und abwechslungsreiche Projektwoche erfolgreich ab. Diese Woche war etwas ganz Besonderes.

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