Herbstferien-Spaß

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Einblicke in die Ferienspiele in den diesjährigen Herbstferien.

Blicken wir zurück zu den Herbstferien. Das Wetter zeigte sich diesmal zweigeteilt. Pünktlich zum Start sorgte Hoch Rosamunde für den sprichwörtlichen Goldenen Oktober. Der Wochenbeginn gestaltete sich musikalisch. Beim Besuch der Leinefelder Musikschule gab es nicht nur Einblicke in die Welt der Instrumentenvielfalt. Einige der jungen Musikschüler stellten ihr eigenes Talent unter Beweis. Mitmachen war nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Neben Mitmach-Aktionen erhielten unsere Ferienkinder auch ausreichend Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.

Dass ein Leben mit Handicap kein generelles Hindernis darstellen muss, zeigt die Bandbreite der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für diese Menschen in den Werkstätten der Lebenshilfe. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden wir von den Mitarbeitern der Einrichtung durch die einzelnen Produktionsbereiche geführt. Leider war unser eigener Beitrag nur aufs Zusehen und Fragen stellen beschränkt. Doch wenn sich die Umstände bessern sollten, erhalten auch wir wieder die Gelegenheit, mitarbeiten zu dürfen. So das Versprechen der leitenden Angestellten. Zum Abschied gab es noch ein kleines nützliches Mitbringsel.

Von wegen, eine ruhige Kugel schieben! Geradezu schweißtreibend waren die Ausflüge zur Kegelbahn. Und so manch ein Kegler entdeckte dabei sein Faible für diese Sportart. Dass nicht nur langweilige und verstaubte „Schinken“ in den Regalen der Kinderbibliothek lagern, darüber zeigten sich einige unserer Schüler doch sehr überrascht. Ob lustig, spannend, abenteuerlich, wissenschaftlich oder unterhaltsam. Für jeden Geschmack bietet diese städtische Einrichtung eine breite Palette an Kinderliteratur. Aber auch Zeitschriften, Tonträger und DVDs gehören zum Programm. Stellvertretend für all diese Vielfalt unternahmen wir gemeinsam mit den „Olchies“ einen Ausflug ins Weltall. Wir flogen mitten durch unser Sonnensystem und erfuhren hierbei viel Interessantes über unsere kosmischen Nachbarn.

Beim Besuch von Dr. Leuckefeld in unserer Schule ging es auf Zeitreise. In seinem Vortrag wurden die Ergebnisse der vergangenen und aktuellen Ausgrabungen im Bereich Wüstung Kirrode vorgestellt. Er führte uns zurück in eine Epoche, in der man aus ganz praktischen Gründen nicht unbedingt selbst leben möchte. Die mitgebrachten Ausgrabungsstücke (zum Anfassen) haben sicherlich keinen großen Geldwert. Doch kann man an ihnen ablesen, wie geschickt die Menschen es vor über 1000 Jahren verstanden, mit einfachen Werkzeugen, Fingerfertigkeit und viel Erfahrung ihren Alltag zu meistern. Anschließend wurden schon einmal Pläne für das kommende Jahr gemacht. Denn da sollen die Ausgrabungen weiter gehen und auch wir dürfen wieder Einblicke in die Arbeit der Archäologen nehmen. Und mal ehrlich! Wer möchte nicht auch mal selbst ein Schatzgräber sein.

Im Sanitätskurs wurden die Schüler von Herrn Beckmann in Sachen „Erste Hilfe“ fit gemacht. In einer Einrichtung, in der Kühlakkus im Akkord über den Sekretariatstresen gehen, eine äußerst praktische Sache. Dafür unseren herzlichsten Dank an Herrn Beckmann.

Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, die das Interesse der Kinder wecken. Eine Packung Pappuntersetzer, wie sie üblicherweise in Gaststätten zu finden sind, hielt seit langer Zeit unbeachtet einen Dornröschenschlaf im Materialschrank. Einmal herausgeholt entwickelten sich diese einfachen Pappscheiben zum Renner im Geschicklichkeitstraining. Kennen sie das noch? Wenn man als Kind in einem Lokal ungeduldig auf die Bestellung wartete, vertrieb man sich die Zeit damit, Pyramiden aus Untersetzern zu bauen. Leider war deren Zahl nie ausreichend, um ein Gebäude monumentaler Größe zu errichten. Und wenn man dann endlich die zweite Etage aufsetzen wollte, kam die Kellnerin mit den Gläsern.

Erstaunlich, dass manche doch so einfach anmutenden Dinge nahezu zeitlos ihren Reiz zum Ausprobieren erhalten haben. Auch in diesen Ferien wurde wieder gebastelt und viel Bewegung an der frischen Luft sorgte zwischendurch für den motorischen Ausgleich. Der Besuch in der Kläranlage musste aufgrund der Wetterlage verschoben werden. Er wird aber auf jeden Fall nachgeholt. Zurückschauend kann man wirklich froh sein, dass mit Blick auf die derzeitige Nachrichtenlage das Ferienprogramm ohne größere Hindernisse stattfinden konnte.

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